Herbstjagd 2010

Die diesjährige Herbstjagd führte auf rund 180 Kilometern durch die Uckermark und das Ruppiner Land vor den Toren Berlins.

Herbstjagd 1Ausgangspunkt war Bischofswerder, dort traf man sich schon am Freitagabend zum Kennenlernen im Hotel. Trotz der knapp versandten Ausschreibung hatten sich 15 Teams zur Herbstjagd eingefunden. Nach einer kurzen Fahrerbesprechung am Samstagmorgen wurden die Teams, ausgestattet mit einem Roadbook und zahlreichen Tips auf die Reise geschickt. Nachdem dann alle Autos zum Teil mit vereinten Kräften ans Laufen gebracht waren, konnte es endlich losgehen. Die von Holger Drews ausgearbeitete Tour führte die Teilnehmer zunächst durch die Schorfheide, eines der größten deutschen Waldgebiete, mit wunderschönen Alleen und Jagdschlössern. Neben der Navigation galt es auch Ausschau nach Hinweisen zu halten, mit denen die Fragen im Roadbook beantwortet werden konnten. Diese bestanden aus einer bunten Mischung zur deutschen Geschichte und Gegenwart, Details zum 02 und lokalen Örtlichkeiten.

Herbstjagd 2 Gegen Mittag ging es dann Richtung Templin, die Stadt in der unsere Bundeskanzlerin aufwuchs. Als besonderes Highlight hatte Holger mit seinem Team die dortige Kartbahn nicht nur für das Mittagsbuffet ausgewählt, sondern dort wurde auch eine Sonderprüfung gefahren, bei der es nach einigen Trainingsrunden galt, zwei Runden möglichst zeitgleich zu absolvieren. Manch einer trainierte so eifrig, das er darüber fast das Mittagessen verpaßte. Der Rekord lag bei 26 (!) Runden. Nach der Mittagsrast ging es weiter durch den Landkreis Oberhavel, vorbei am Barockschloss Meseberg das der Bundesregierung heute als Gästehaus dient und durch die Stadt Fürstenberg, die auf eine 3000 jährige Geschichte zurückblickt. Auch am Nachmittag waren wieder zahlreiche Aufgaben zu lösen und der Weg führte die Teilnehmer schließlich zurück zum Ausgangspunkt in Bischofswerder.

Herbstjagd 3 Nach einer kurzen Erfrischung traf man sich dann in einem eigens für uns reservierten, urgemütlichen Saal im Hotel wieder. Nach dem gemeinsamen Abendessen stand noch die Siegerehrung auf dem Programm. Die Teilnehmer waren sich allerdings einig, daß das Ergebnis keine Rolle mehr spielt, da man gemeinsam einen tollen Tag verbracht hatte. Nach dem Essen gab es eine weitere Überraschung als Silke mit ihrer Gitarre für ordentlich Stimmung sorgte. Das geplante Lagerfeuer am Abend fiel ins sprichwörtliche Wasser, was die gute Stimmung jedoch nicht trüben konnte. Am Sonntag gab es bei jetzt sonnigem Herbstwetter eine gemeinsame Fahrt zum Berliner Meilenwerk, und eine anschließende Bootstour über die Spree. Die verbleibende Zeit nutzten wir noch für einen Abstecher zum Brandenburger Tor und zum Reichstag, ehe es dann zu Johann ging, der sich spontan entschlossen hatte, die verbliebenen Teilnehmer zu sich zum Essen einzuladen, um uns mit Havelzander und selbstgemachtem Kartoffelpüree zu verwöhnen. Vielen Dank an Holger und seine Helfer, die nicht nur eine tolle Tour, sondern auch ein tolles Rahmenprogramm gespickt mit einigen Überraschungen auf die Beine gestellt haben!

Michael Mödder